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Hobbytip Nr. 294 Teil 1
25 Jahre Hobbythek-Schätzchen
von und mit: Wolfgang Back, Jost Niemeyer, Christine Niklas, Manfred Pütz und Jean Pütz
Dieser Hobbytip ist eine Begleitbroschüre zur Hobbythek-Sendung.
Ausführlichere Informationen enthält das Hobbythekbuch
"Essig & Öl",
"Fruchtig frisch mit Frusip’s",
"Darm & Po, gesunde Pflege von innen und außen"
erschienen in der vgs-Verlagsgesellschaft. Dort finden Sie noch viele weitere interessante Tips und Rezepte zum Thema.
Bitte beachten Sie, daß der folgende Text urheberrechtlich geschützt ist und nur zu Ihrem privaten Gebrauch innerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtes gedacht ist. Jede andere Verwendung, so z.B. Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentliche Wiedergabe bedarf der Zustimmung der Hobbythek-Redaktion des WDR.
Aus Zucker wird Alkohol
Ein Maß für Mostsüße – die Oechslegrade
Die Oechsle-Waage
Tips für die ersten Gärversuche
Met – das Getränk der Germanen
Das Met-Rezept
Die Maischegärung
Weinrezepte der Hobbythek
Gesundes Grillen
Universal-Gesundheitsgrill a la Hobbythek
Aufbau des Grills
Das Zubehör
Der Hobbythek-Steinbackofen
Die Materialien für den Ofen
Der Unterbau des Ofens
Eine Form für die Ofentür
Vorbereitung der Ofenform
Herstellung der Sandform für den Steinofen
Aufbau der Innenschale des Ofens
Auftragen der Isolierschicht
Die äußere Betonschicht des Ofens
Bau der Ofentür
Unser Ofen braucht noch einen Boden
Das Strandspiel "Hobbythek"
Die Flaschenpost
Schabernack – selbstgemacht
Kneipenspiele
Der Phantom-Zettel
Essen und Trinken im Sommer
Trinkwasser aus der Leitung
Die Anwendung der Sprudelautomaten
Konzentrierte Fruchtbestandteile in Frusip’s
Grundrezept zu Herstellung von Frusip’s Getränken
Frusip’s aus Beeren und anderen roten Früchten
Eine besonders gelungene Palette von ganz neuen Frusip’s
Frusip’s, so süß, wie Sie es mögen
Frusip’s – Ideal für Diabetiker
Joghurtdesserts
Leberwurst – selbstgemacht
Leberwurst-Grundrezept
Die Wurstmasse kommt in den Darm
Leberwurst pasteurisieren
Leberwurstarten a la Hobbythek
Die Ardenner Pastete
Aspikerherstellung
Vorwort
Liebe Zuschauer,
die Hobbythek feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: sie wird sage und schreibe 25 Jahre alt. Damit ist sie nach der "Tagesschau" und der "Sendung mit der Maus" die älteste und am längsten laufende Sendereihe der ARD.
Das ist wohl einer der Gründe, weshalb der Westdeutsche Rundfunk dem Hobbythek-Team – und hoffentlich auch Ihnen, liebe Zuschauer- ein besonderes Jubiläumsgeschenk gemacht hat. Wir bekamen zusätzliche Sendetermine bereitgestellt, um auf Ihre vielen Anfragen zu unseren "Klassikern" reagieren zu können. Wenn wir auch viele Themen laufend aktualisieren und auf den neuesten Stand bringen, so gibt es doch immer wieder einige, die leider außen vor geblieben sind.
Dafür möchte ich mich entschuldigen aber Ihnen gleichzeitig auch für Ihr Interesse und Ihren regen Zuspruch danken, der es uns hoffentlich auch in Zukunft ermöglicht, Tips, Tricks und interessante Hintergründe zu präsentieren.
Wir haben unsere Sonder-Reihe "Hobbythek-Schätzchen" genannt, weil wir glauben, daß die ausgewählten Themen das Motto der Hobbythek am besten wiederspiegeln: "Schalt mal ab und knips Dich an".
Dieser erste Hobbytip der Jubiläumsausgabe enthält Informationen zu den ersten fünf Hobbythek-Schätzchen-Sendungen, von der Weinherstellung bis zum Bau eines Steinbackofens.
Genug der Worte, viel Spaß mit dem "Sammel-Hobbythek-Schätzchentip".
Ihr Jean Pütz
In Vino Veritas – Im Wein liegt Wahrheit
Als Urheber dieses Sprichwortes wird der Grieche Alkäus angesehen, der etwa 600 v.Chr. lebte. Es spielt auf die Wirkung des Weins ab: Alkohol löst die Zunge.
Aber nicht nur die Griechen, sondern auch die Römer waren Meister der Weinherstellung. Sowohl die Perfektion im Anbau als auch die Zubereitung der Weine lassen uns heute noch staunen.
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Aus Zucker wird Alkohol
Bei der Weinherstellung muß die Chemie stimmen. Trauben bzw. Obst enthalten Zucker, und zwar zwei besondere Arten: Traubenzucker (Glucose) und Fruchtzucker (Fructose). Sie werden von der Hefe in trinkbaren Alkohol (Ethylalkohol) umgewandelt. Die Hefe produziert Gärhilfsstoffe (Fermente bzw. Enzyme), die in der Lage sind, aus dem Trauben- und Fruchtzucker Alkohol herzustellen. Bei diesem Gärvorgang entsteht zusätzlich Kohlendioxid.
Allerdings müssen dafür einige Vorbedingungen geschaffen werden. Handelsüblicher Zucker wird aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen. Diese Zuckerarten bezeichnet man in der Fachsprache als Saccharose. Saccharose läßt sich nicht direkt vergären, das geht – wie schon erwähnt – nur mit Glucose und Fruktose. Aber wie so oft weiß die Natur sich zu helfen. Auf einem Umweg ist es möglich, Saccharose zu trinkbarem Alkohol zu vergären. Mit Hilfe eines besonderen Enzyms (Saccharase) wird zunächst die Saccharose in Fruktose und Glucose gespalten, und dann beginnt erst der eigentliche Gärvorgang. Im Obstsaft findet die Hefe genügend Nahrung, um diese besonderen Enzyme zu produzieren.
Für den Gärvorgang sollten nur Fruchtsäfte verwendet werden, die keine Konservierungsstoffe enthalten!
Damit sich die Hefezellen vermehren können, benötigen sie besondere Nährstoffe bzw. Nährsalze. Auch diese sind im natürlichen Obstsaft meist in ausreichender Menge enthalten. Das Hefenährsalz besteht aus Stickstoff- und Phosphorverbindungen, stellt quasi einen Dünger für die Hefepilze dar. Im Handel erhält man es in Form von Tabletten, die das Dosieren erleichtern. Hefenährsalz kommt in unseren Rezepten öfters vor. Sie benötigen es immer dann, wenn der Most vor der Gärung aufgezuckert und verdünnt werden muß.
Die Hefe, die Sie sicherlich als Bäckerhefe schon kennen, ist in der Lage, den Zucker umzuwandeln – doch nur bis zu einem bestimmten Grad. (max. 16 Vol. Prozent Alkoholgehalt), je nachdem, welchen Hefetyp man einsetzt. Außerdem tötet der Alkohol die eigenen Hefezellen ab.
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Ein Maß für Mostsüße – die Oechslegrade
Zur Traubenlesezeit haben Sie sicher schon einmal gehört, der Jahrgang sei ein guter oder auch ein schlechter, weil er einen bestimmten Oechslegrad hat. Dieses Maß bedeutet nichts anderes als die Angabe des Zuckergehaltes im Traubenmost. Dafür gibt es eine einfache Faustformel: 1 Grad Oechsle entspricht ca. 2,5 bis 2,6 Gramm Zucker in einem Liter Most. Weine mit einem Zuckergehalt bis 80 Grad Oechsle im Ausgangsmost bezeichnet man als Kabinettweine. Weine von 80 bis 100 Grad Oechsle nennt man Spätlese. Dessertweine gehen von einer Mostsüße von über 100 Grad Oechsle aus.
Die Oechsle-Waage
Mit der Oechsle-Waage wird das spezifische Gewicht des Mostes gemessen. Zucker ist schwerer als Wasser. Löst man ihn in Wasser, verändert sich das spezifische Gewicht der Flüssigkeit. Damit entsteht für die Oechsle-Waage, die dort hineingehalten wird, ein größerer Auftrieb. Die Oechsle-Werte können sofort abgelesen werden.
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Tips für die ersten Gärversuche
Wenn Sie nicht gleich eine große Mengen Wein herstellen möchten, können Sie es zunächst mit einer Flaschengärung versuchen. Dazu besorgen Sie sich eine Flasche mit Traubensaft oder Apfelsaft. Wichtig ist, daß der Saft keine Konservierungsstoffe enthält! Zusätzlich benötigen Sie noch die Hefe. Im Prinzip können Sie einfache Bäckerhefe verwenden, Sie müssen jedoch damit rechnen, daß sie später durchschmeckt. Besser ist es, spezielle Weinhefe zu benutzen. Sie wird extra für die Weinherstellung gezüchtet.
Wenn Sie die Hefe in den Traubensaft geben, beginnt der Saft sich wieder zu beleben. Die Hefe baut den Zucker in Alkohol und Kohlendioxyd ab. Letzteres entweicht als Gas aus der Flasche. Deshalb muß die Flasche mit einem Gäraufsatz verschlossen werden, der wie ein Siphon geformt ist. Das eingefüllte Wasser hat die Funktion eines Ventils. So kann das Kohlendioxyd entweichen, ohne daß die Außenluft hineinkommt. Mit einem passenden Gummistopfen wird der Gäraufsatz auf die Flasche gesetzt.
Jetzt heißt es Geduld haben. Schon nach wenigen Tagen sieht man, daß das Kohlendioxyd aus dem Aufsatz entweicht, also die Gärung begonnen hat. Sie ist abgeschlossen, wenn keine Bläschen mehr entweichen, selbst dann nicht, wenn die Flasche geschüttelt wird. Die Heferückstände setzten sich am Flaschenboden ab.
Wein und Hefe muß man trennen. Am einfachsten geht das mit einem Schlauch, den man vorsichtig in die Flasche hineinführt, dann den Wein ansaugt und ihn in ein darunterstehendes Gefäß laufen läßt. Aber Vorsicht, nicht die Hefe mitziehen. Danach sollte der Wein in eine Flasche mit Schraubverschluß gefüllt werden.
Auf diese Weise lassen sich verschiedene Weine herstellen: Traubenwein, Apfelwein, Orangenwein, Pfirsichwein usw.
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Met – das Getränk der Germanen
Was für die Römer und Griechen der Traubenwein bedeutete, das war für die Germanen im kühlen Norden der Honigwein – der Met. Wie schon gesagt, spielt bei der Weinherstellung der Zucker eine große Rolle. Da bietet sich natürlich auch der Honig an, der neben Aromastoffen aus reinem Zucker besteht. Da der Honig in seiner reinen Form nicht gärt, muß er mit Wasser verdünnt werden. Dabei sollte sich der Honig völlig im Wasser auflösen. Das erreichen Sie, wenn Sie das Honig-Wasser-Gemisch unter ständigem Rühren im Wasserbad auf 50 Grad C erhitzen. Nach dem Erkalten wird entsprechend dem Rezept Hefenährsalz, Milchsäure und Reinzuchthefe hinzugegeben.
Weil der Honig keine Trübstoffe enthält, die bei der Gärung eine wichtige Rolle spielen, muß auf auf 10 Ltr. Ansatz noch 10g reines in etwas Wasser angerührtes Weizenmehl zugefügt werden. In diesen Ansatz gibt man nun auch die Hefenährsalz-Tabletten und die Säure.
Säure ist wichtig für den Geschmack, vor allem aber auch für die Haltbarkeit von Weinen. Ein Wein ohne Säure schmeckt fade. Beim Met ist die Zugabe von Säure wichtig, weil der Honig von Natur aus nur ganz wenig Säure hat, er besteht fast aus reinem Zucker. Zur Säuerung bieten sich Milchsäure und Zitronensäure an, wobei die Milchsäure auf jeden Fall vorzuziehen ist, weil sie keiner chemischen Veränderung unterworfen wird.
Das Gärgefäß, z.B. ein Gärballon, wird jetzt über einen Trichter zu 2/3 mit dem Metansatz befüllt, damit der sich bildende Gärschaum nicht aus dem Gefäß herausquillt.
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Das Met-Rezept
3,5 Kg Bienenhonig
7 Ltr. Wasser
30g 80%ige Milchsäure
4 Tabl. Hefenährsalz
10g Weizenmehl angerührt
Reinzuchthefe
Sie erhalten 10 Liter Honigwein. Wünschen Sie andere Mengen, können Sie selbst leicht umrechnen. Bei der Wahl des Honigs kann auf billige Importware zurückgegriffen oder sogar eine Mischung aus 2 Kg Bienenhonig und 1,5 Kg Kunsthonig hergestellt werden. Bei der Reinzuchthefe sollte möglichst die Sorte Portwein oder Sherry gewählt werden, er geht aber auch mit unspezifischer Hefe.
Die Gärung des Honigweins verläuft meist sehr langsam (2 bis 4 Monate). Man kann sie unterstützen, indem der Inhalt der Flasche oder des Ballons von Zeit zu Zeit durchgeschüttelt wird. Empfehlenswert für die Gärung ist eine Zimmertemperatur von 18 bis 22 Grad C.
Nach Abschluß der Gärung setzt sich die Hefe am Gefäßboden ab. Mit einem Schlauch (siehe oben) kann man den Honigwein in ein anderes Gefäß abziehen.
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Die Maischegärung
Maische ist ein altes germanisches Wort und kann frei mit "Brei" übersetzt werden. Das heißt: die Früchte müssen vor der Gärung besonders fein zerkleinert werden. Am besten geht das mit einem Mixer oder Kartoffelstampfer. Da viele Früchte (z.B. Johannis- und Erdbeeren) leicht gelieren, empfiehlt es sich hier, zusätzlich ein Antigeliermittel zuzugeben. Der Fruchtbrei (Maische) muß mit Zucker, Säure und Hefenährsalz aufbereitet werden.
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Weinrezepte der Hobbythek
Hagebuttenwein
2,5 Kg Hagebutten
8 Ltr. Wasser
3 Kg Zucker
40g 80%ige Milchsäure
4 Tabl. Hefenährsalz
Hefe (Malaga oder Portwein)
Stiele und Kelche der Früchte entfernen, die Früchte waschen und anschließend grob zerkleinern. Den Zucker in Wasser heiß auflösen, auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und mit den zerkleinerten Früchten mischen. Die Nährsalztabletten zerstoßen, einrühren, die Säure zusetzen und die Reinzuchthefe beigeben. Die süße Maische wird in einen Gärballon gefüllt, das Gärröhrchen sofort aufgesetzt und an einen gleichmäßig temperierten Ort gestellt. Gärungsbeginn nach 2 bis 5 Tagen. Nach ca. 14 Tage wird der Brei ausgepreßt. Anschließend gibt man den ausgepreßten gärenden Wein in den Ballon zurück, setzt den Gäraufsatz wieder darauf und läßt ihn weitere 3 bis 4 Monate stehen. Danach wird er in eine Flasche abgezogen (s.o.).
Der Johannisbeerwein
als Tischwein
3 Ltr. Saft
6 Ltr. Wasser
2 Kg Zucker
4 Tabl. Hefenährsalz
Hefe (Steinberg oder Aßmannshausen)
als Dessertwein
3 Ltr. Saft
5 Ltr.Wasser
3 Kg Zucker
4 Tabl. Hefenährsalz
Hefe (Portwein)
Je nach Farbe der verwendeten Beeren wird auch der Saft sehr hell bis tiefdunkel sein. Den Johannisbeerbrei auf 50°C erhitzen und dann Antigeliermittel zusetzen. Weiter wie oben.
Bananenwein
2 Kg Fruchtbrei
7,5 Ltr. Wasser
2,5 Kg Zucker
40g 80%ige Milchsäure
4 Tabl. Hefenährsalz
Hefe (Portwein)
Herstellung wie oben beschrieben.
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Sommerfreuden
Gesundes Grillen
Wer sitzt nicht gerne an einem warmen Sommerabend mit netten Menschen um einen Grill herum. Doch Vorsicht, hier lauern Gefahren für ihre Gesundheit! Wenn nämlich das Fleisch auf einem normalen Grill gegrillt wird, kann das Fett in die Glut tropfen und sich entzünden. Dabei entsteht Benzpyren, ein Stoff, der sich auf dem Fleisch niederschlägt und eindeutig nachgewiesene krebsfördernde Eigenschaften hat.
Um dies beim Grillen zu vermeiden, gibt es im Handel Gesundheitsgrills, bei denen die Grillkohle in seitlichen Schächten untergebracht ist. Das Fett tropft hier nicht mehr in die Glut, sondern in eine daruntergestellte Wasserschale.
Einen Nachteil haben diese Grills jedoch: Da die Hitze nur von einer Seite auf das Grillgut einwirkt, verlängern sich die Garzeiten erheblich. Das lies uns nicht ruhen, und wir konstruierten einen eigenen Gesundheitsgrill à la Hobbythek, bei dem alle Nachteile beseitigt wurden.
Noch ein Wort zur Holzkohle. Hier gibt es die unterschiedlichsten Qualitäten. Sie sollten unbedingt darauf achten, daß es sich um Holzkohle aus bewirtschafteten Wäldern handelt. Billigangebote aus Urwäldern gehören nicht auf unseren Grill!
Seit neuerem gibt es auch Grillkohle aus Kokosschalen. Diese entstehen als Abfallprodukt der Kokosplantagen und sind ausgesprochen gut für diesen Zweck geeignet. Sie brennen besonders rauch- und funkenarm, die besseren Qualitäten brennen sogar wesentlich länger und mit viel weniger Asche als herkömmliche Grillkohle.
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Universal-Gesundheitsgrill a la Hobbythek
Die wichtigste Forderung an unseren Gesundheitsgrill: Das Fleisch soll mit Holzkohle gegrillt werden, aber es darf kein Fett in die Glut tropfen. Die Lösung war: Die Glut wird in einem Kasten senkrecht angeordnet und das Fleisch in einem selbstgebauten Grillkorb davor aufgehängt.
Damit das Fleisch schnell anbrät bei einer außerdem verkürzten Garzeit, wird an der anderen Seite des Grills ebenfalls ein Glutkasten angebracht, was zusätzlich den Vorteil hat, daß man das Fleisch nicht wenden muß.
siehe Grafik 1: Schematische Darstellung des Grills
Auf den Boden legen Sie zunächst 9 Gartenwegplatten aus Beton. Darauf werden Vollziegelsteine oder auch Lochziegelsteine geschichtet, die Sie in jedem Baustoffhandel oder Baumarkt bekommen. Vollziegelsteine sind jedoch etwas stabiler und dadurch besser geeignet. Der Hobbythek-Grill hat 2 Ziegelsteinblöcke. Jeder dieser Blöcke besteht aus insgesamt 13 Steinen, die Grundplatte wird durch zwei längs- und zwei querliegende Steine gebildet. Auf die längsliegenden werden drei weitere Steine aufgeschichtet. Ebenso auf die Fuge zwischen den querliegenden Steinen. Die beiden Öffnungen links und rechts von der Mitte, sind die Glutkästen. Vor den Glutkästen wird ein verzinktes Welldraht-Gitter mit 2mm starkem Draht angebracht.
siehe Grafik 2: Der Grill mit losen aufeinandergeschichteten Ziegelsteinen
In der Seitenansicht des Grills sehen Sie, daß der Boden unterhalb des Grillgutes tiefer ist als der Boden der beiden Glutkästen. Durch diese Anordnung fließt das herabtropfende Fett nicht in die Glut. Außerdem können Sie eine Schale unterstellen und das Fett auffangen. Am besten eignet sich dazu eine längliche Aluschale.
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Aufbau des Grills
Bevor Sie Ihren Gesundheitsgrill fest vermauern, sollten Sie ihn mit lose aufgeschichteten Steinen ausprobieren. Sie können den Grill mit den Ziegelsteinen baukastenförmig je nach Anzahl der Gäste verändern. Erst wenn Sie die für Sie optimale Größe gefunden haben, sollten Sie den Grill fest vermauern. Kaufen Sie dazu in einer Baustoffhandlung oder in einem Baumarkt ca. 5 Kg Fertigmörtel, den Sie nach Gebrauchsanweisung mit Wasser anrühren.
Wenn Sie den gesamten Grill aufgebaut haben, zeichnen Sie die Umrisse mit Kreide oder Filzstift auf die Gartenwegplatten, danach tragen Sie die Steinschichten vorsichtig wieder ab.
Tragen Sie den zubereiteten Mörtel auf die Gartenwegplatten innerhalb der angezeichneten Umrisse auf. Drücken Sie die Steine leicht auf- und gegeneinander, damit sie aneinanderhaften. Nun kommt die ca. 5 mm dicke Mörtelschicht auf die Oberseite der Steine, darauf legen Sie nun die nächste Steineschicht und klopfen sie leicht mit dem Hammer an. So mauern Sie nun Schicht auf Schicht.
Noch ein Tip: Im Glutkasten entstehen Temperaturen von 600°C bis 800°C. Dadurch können Risse im Mörtel entstehen. Achten Sie deshalb darauf, daß die Fugen nicht dicker als 5mm werden. Viel Spaß!
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Das Zubehör
Das Grillgut können Sie in einer Grilltasche oder in einem Grillkorb zwischen die beiden Glutkästen hängen. Diese Teile gibt es in allen Größen im Handel zu kaufen, sie können sie aber auch aus einfachen Materialien selbst herstellen. Nehmen Sie dazu 2 Drahtgeflechte, und biegen Sie diese etwas bauchig; verbinden Sie sie am unteren Ende mit Büroklammern oder Bindedraht miteinander. Als Drahtgeflecht können Sie Heizkörperverkleidung aus Aluminium oder nicht rostendes Welldrahtgeflecht mit 1 cm bis 2 cm Maschenweite nehmen. Die Grilltasche wird mit 2 Haken an einem etwa 3 mm starken Eisenstab aufgehängt.
siehe Grafik 3: Eine selbstgefertigte Grilltasche
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Der Hobbythek-Steinbackofen
Der Hobbythek-Steinbackofen vereinigt in sich zwei verschiedene Konstruktionsprinzipien, die man sowohl von alten Steinbacköfen auf Dorfplätzen her kennt, aber auch von italienischen Pizzabacköfen. In den alten Dorfbacköfen kam die Hitze von einem Feuer in der Höhlung des Ofens, das das möglichst dicke Mauer- und Lehmwerk des Ofens aufheizt. Zum eigentlichen Backen wurde dann die Glut aus dem Ofen herausgenommen. Große Backöfen hielten die Hitze über viele Stunden, was ausreichte, um für ein ganzes Dorf frische Brote zu backen. Das einfache, ebenso wirkungsvolle Prinzip des Steinbackofens ist die Kuppelform. Durch die beim Anheizen offene Tür des Ofens wird unten kalte Luft angesaugt und zum Feuer geleitet. Die Warmluft zieht durch die Kuppel und entweicht dann aus dem Kamin. Beim Steinbackofen kommt es daher darauf an, ihn aus einem Material herzustellen, das nicht nur Hitze gut aushält, sondern diese auch möglichst lange speichert.
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Die Materialien für den Ofen
150 Kg Feuerbetonstampfmasse
ca. 8 Kg Schornstein-Dämmasse
ca. 4 Eimer Zement Z 35
10 Eimer Kies (fein)
1 Ofenrohrfutter (11 oder 12 cm Durchmesser)
1 passendes Ofenrohr (etwa 1m lang)
1 Abdeckhaube für das Ofenrohr
3,5 X 1 m Hühnerdraht
1 Styroporplatte 50×100 cm; 5 cm dick
1 Styroporplatte 50x100cm; 2cm dick
2 Bauklammern oder Rohrstücke für die Ofentür
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Der Unterbau des Ofens
Da der Ofen mehr als eine halbe Tonne wiegt, braucht er einen guten Unterbau. Dessen Stabilität hängt nämlich bereits davon ab, auf welchen Untergrund sie ihn setzen. Wenn Sie in Ihrem Garten eine passende Stelle ausgesucht haben, müssen Sie zunächst eine Fläche von etwa 1m x 1m einebnen. Haben Sie diese Stelle vorbereitet, werden auf ihr acht Hohlblocksteine aufgeschichtet. Dabei sollten die Steine so gelegt werden, daß die offenen Höhlungen nach unten weisen. Wenn Sie nur eine Schicht Steine aufbauen wollen, brauchen die Steine nicht besonders mit Mörtel verbunden zu werden. Wollen Sie jedoch zwei Schichten aufeinaderlegen, damit der Ofen höher steht, müssen Sie die zweite Steinschicht mit der unteren durch Mörtel verbinden. Beim Übereinanderlegen von zwei Schichten sollten die Steine der zweiten Schicht um 90 Grad verdreht gegenüber den anderen angeordnet werden, sodaß nicht Fuge an Fuge kommt.
Damit der Oberbau stabiler wird, sollte eine Betonplatte auf die Hohlblocksteine aufgesetzt werden. Nageln Sie um die Hohlblocksteine vier Schalbretter, die Sie sich vorher in der Länge genau zuscheiden lassen müssen, so an, daß sie etwa 8 cm über die Hohlblocksteine hinausstehen. So dick wird später die Betonplatte. Die oberen vier Ecken der Schalbretter verbinden Sie ebenfalls mit Nägel, damit sich dort kein Spalt öffnet und die Betonkanten später nicht nach außen stehen. Da die Betonplatte ziemlich viel Gewicht aufnehmen und diese möglichst über die ganze Fläche verteilen soll, müssen wir sie versteifen, indem wir eine Baustahlmatte mit eingießen. Die Matte muß sich möglichst innerhalb der Betonplatte befinden. Deshalb befestigen Sie sie mit Abstandhaltern. Sie halten die Stahlmatte gewissermaßend schwebend, wenn Sie den Beton in die Form füllen. Bitte achten Sie darauf, daß die Stahlmatte nicht die Schalbretter berührt. Das würde später häßliche Rostflecke geben.
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Eine Form für die Ofentür
Der Ofen bekommt später eine Tür, die aus dem selben Material wie der Ofen gefertigt ist. Sie ist wichtig, weil der Ofen so dich geschlossen werden muß, daß die in ihm erzeugte Hitze nicht nutzlos durch den Eingang entweicht. Diese Form wird aus zwei leichten Styroporplatten geschnitten. Wir brauchen nicht nur das Teil, das wie die Tür aussieht, sondern auch den Restteil der Styroporplatte, aus dem die Türform herausgeschnitten worden ist. Seien Sie deshalb beim Schneiden besonders vorsichtig!
Zeichnen Sie nun auf eine 5 cm dicke Styroporplatte nach den Maßangaben (durchgehende Linie) der Abbildung mit einem Filzstift die Form der Tür auf.
siehe Grafik4 : Form der Ofentür
Schneiden Sie jetzt mit einem scharfen Küchenmesser ohne Sägeschliff die Form an der eingezeichneten Linie aus. Dabei aufpassen, daß das äußere Teil der Form nicht knickt. Jetzt wird auf eine 2 cm dicke Styroporplatte das gleiche Verfahren wiederholt. Nehmen Sie die gestrichelten Maße der Zeichnung als Vorlage. Im Vergleich zum ersten Teil sind die Seitenmaße um rund 5 cm gekürzt. Auch hier wird das äußere Formteil später benötigt.
Kleben Sie nun beide Formteile so aufeinander, daß die Unterkannte der Tür bündig abschließt. In Wahrheit ist dies nicht die Tür, sondern das Formstück für die Türfüllung.
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Vorbereitung der Ofenform
Unser Ofen hat eine Kuppelform, und die wäre z. B. nicht einfach zu erzielen, wenn man den Ofen mauern würde. Der Kuppelbau ist auch für Fachleute eine ganz besondere Kunst, auf die sich der Laie nicht einlassen sollte.
Unser Ofen besteht aus Schamottsteinen. Ein Material, das es nicht nur als Ziegelsorte gibt, sondern auch als Sand. Man kann es wie Mörtel mit Wasser anrühren. Die Verarbeitung dieser Masse setzt allerdings voraus, daß man eine Form hat. Und die können Sie sehr einfach selbst herstellen.
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Herstellung der Sandform für den Steinofen
Die Grundform für unseren Ofen ist von oben gesehen ein Kreis, an den sich der Schacht mit der Ofentür und dem Schornstein anschließen. Auf diesen kreisförmigen Grundriß baut sich die Kuppel auf. Als Vorbereitung zeichnen wir mit einem möglichst großen Filzstift die Grundform des Ofens auf die Betonplatte des Unterbaus auf.
siehe Grafik 5: Der Grundriß
Nach diesen Vorzeichnungen befestigen Sie jetzt die Styroporform, die aussieht wie die spätere Ofentür, an derjenigen Seite des Unterbaus, an der später die Ofenöffnung liegen soll. Diese Form muß genau in der Mitte angebracht werden. Sie können sie stützen, indem Sie ein Schalbrett senkrecht am Unterbau festnageln. Den äußeren 5 cm breiten Rand und den inneren 2 cm breiten Rand der Form müssen Sie mit einigen Lagen wasserfestem Klebeband überziehen. Das ist wichtig, damit später der Türausschnitt des Ofens etwas größer wird als die Tür, die wir in die übriggebliebenen Formteile des Styropor hineingießen.
Jetzt kommt der künstlerische Teil des Ofenbaus. Sie gestalten nun mit Sand die spätere äußere Form des Ofens. Diese Sandform kann man aus erdfeuchtem, feinen Mauersand oder auch aus feiner Gartenerde, aufschichten. Schichten Sie jetzt den Sand auf die Betonplatte auf. Sie darf über den inneren aufgezeichnten Kreis nicht hinausgehen und schließt an der Türseite ab. (siehe Abbildung)
siehe Grafik 6: Der Grundriß des Ofens auf der Fundamentplatte
Sie können vorgehen wie Kinder im Sandkasten: Drücken Sie den feuchten Sand mit den Häden fest an, und legen Sie Schicht über Schicht. Die Kuppel des Ofen sollte möglichst kugelförmig sein. Zum Ende der Arbeiten können Sie das Ofenrohrfutter anbringen, das in die Schichten der Ofenhülle später mit eingearbeitet wird. Dieses Ofenrohrfutter wird 2 bis 3 cm hinter der Styroporform für die Türfüllung auf die Sandform aufgesetzt. Nun ist das Ofenrohrfutter kürzer als später die endgültige Wandstärke des Ofens sein wird. Sie müssen also das Ofenrohrfutter durch entsprechende Styroporscheiben erhöhen, daß es etwa 12 cm über der Sandform endet. Die Styroporscheiben, die nur wenig größer sein sollten als der Durchmesser des Ofenrohrfutters, werden später mit dem Sand aus dem Ofen herausgeräumt, so daß der Kamin frei wird.
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Aufbau der Innenschale des Ofens
Die Innenschalenschicht ist das wichtigste Stück des ganzen Ofens. Vor ihr hängt es ab, wie gut der Ofen die Wärme speichert. Diese innere Schale hat eine Wandstärke von etwa 6 cm und wird auf der Betonplatte des Unterbaus auf dem inneren 6 cm breiten Ring aufgebaut. Bei den angegebenen Maßen benötigen Sie etwa 100 Kg Feuerbetonstampfmasse. Rühren Sie die Masse nach Aufschrift an.
Tragen Sie nun mit der Hand oder einer Maurerkelle die Masse auf die Sandform ihres Ofens auf. Arbeiten Sie sich von unten nach oben durch. Achten Sie darauf, daß Sie die Masse möglichst gleichmäßig verteilen. Ist die Schicht aufgetragen, streichen Sie sie nicht glatt, sondern rauhen Sie die Oberfläche auf. Dadurch haften die weiteren Schichten besser. Schließlich stechen Sie mit einem Nagel im Abstand von etwa 12 cm Löcher in die Schicht, dadurch troknet die Masse besser aus.
Der Ofen sollte mit einem feuchten Tuch abgedeckt werden und 1 bis 2 Tage ruhen. Nach dieser Zeit ist die Feuerbetonstampfmasse fest.
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Auftragen der Isolierschicht
Zur Isolierung des Ofens nehmen wir eine besondere Schornstein-Dämmasse. Auch dieses Material wird einfach mit Wasser angerührt. Die Dämmasse sollte sich gut modellieren lassen und wird ebenfalls in einer etwa 3 cm dicken Schicht aufgetragen. Bevor Sie aber mit dem Anrühren und dem Auftragen der Schicht beginnen, sollten Sie zurechtgeschnittenen Hühner- oder Kaninchendraht bereitlegen, der zur Stabilierung der Konstruktion auf die noch feuchte Schicht aus Dämmasse leicht aufgedrückt wird. Die Isolierschicht braucht wieder einige Tage zum Trocknen.
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Die äußere Betonsicht des Ofens
Beim Auftragen der Betonschicht gehen Sie nach dem gleichen Prinzip vor. Wie schon bei der Grundplatte stellen Sie eine Betonmischung im Verhältnis aus 1 Teil Zement zu 3 Teile Kies her.
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Bau der Ofentür
Die äußeren beiden Syroporteile kleben Sie übereinader zusammen. Sie erleichtern sich die Arbeit, wenn Sie den unteren offenen Teil der Form mit einem glatten Brett schließen. Damit die Tür später nicht springt, versteifen Sie sie mit etwas Hühnerdraht, der beim Gießen der Betonplatte dazwischen gelegt wird. Außerdem stecken Sie in den noch frischen Beton zwei Rohrstücke hinein, die zum "U" gebogen wurden. Sie dienen später als Griff für die Ofentür.
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Unser Ofen braucht noch einen Boden
Wenn alles durchgetrocknet ist, können Sie die Styroporform von der Ofentür und dann den Sandkern aus dem Ofen entfernen. Der Ofen erhält nun einen Boden aus Feuerbetonstampfmasse, von der wir noch etwas übrig haben. Sie streichen die Masse gleichmäßig auf den Betonboden im Ofen auf. Achten Sie darauf, daß der Bereich vor der Ofentür frei bleibt, sonst paßt später die Ofentür nicht in die Halterung. Dann müssen Sie nur noch das Ofenrohr einsetzten und den Ofen einbrennen. Zünden sie kleine Mengen Holzspäne und Papier im Ofen an.
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Standspiele und Schabernack
Das Strandspiel "Hobbythek"
Dieser Tip bietet dem Burgenbauer, dem Spielteufel und dem Hobbyarchitekten Anregung. Wir empfehlen Ihnen, es einmal mit unserem Spezialstrandspiel zu versuchen. Sie brauchen nichts weiter als viel Phantasie, etwas Geschick und vielleicht noch ein paar einfache Hilfsmittel, wie eine Schaufel, eine Flasche und – wichtig – einen Tischtennisball.
Im Sand legen Sie eine mehr oder weniger große Bahn an, die mit Hindernissen versehen wird; ähnliche wie beim Minigolf zum Beispiel eine Brücke, einen Tunnel, eine schiefene Ebene usw. Die Rinne, in der beim Spiel das Tischtennisbällchen mit dem Finger nach vorne geschnippt wird, solle so ausgearbeitet sein, daß es nicht ganz einfach ist, Kurven und Steigungen zu nehmen. Man kann das Spiel mit beliebig vielen Teilnehmern starten und selbst Spielregeln festlegen. Wichtig ist noch, daß jeder Spielteilnehmer ein eigenes Markierungsstäbchen oder sogar ein Fähnchen hat, mit dem jeweils die Stelle markiert wird, an der er sich gerade befindet. Gewonnen hat natürlich derjenige, der als erster am Ziel ist. Viel Spaß.
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Die Flaschenpost
Früher, als es weder Radio noch Fernsehen gab, war zum Beispiel das Absenden einer Flaschenpost die einzige Möglichkeit, von einem Schiffsunglück zu berichten. Lange Zeit wurde es dann eine beliebte Beschäftigung für Kinder und Erwachsene, eine Flaschenpost aufzugeben, in der Hoffnung auf eine Antwort. Die Hobbythek möchte diesen Brauch wieder aufleben zu lassen. Sie brauchen nichts weiter dazu, als eine alte Flasche, die man wasserdicht verschließen kann. In die Flasche geben Sie einen Zettel mit ihrer Adresse. Vielleicht legen Sie noch ein kleines Geschenk hinein, und ab ins Merr damit.
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Schabernack – selbstgemacht
Schabernack kommt aus dem Mittelhochdeutschen und heißt laut Lexikon: Neckerei, Posse, übermütiger Streich. Den genauen Ursprung des Wortes kennt man troz vieler Vermutungen nicht.
Übrigens: Lachen fördert die Gesundheit. Schon 1909 schrieb der russische Forscher Abramow: "Lachen besteht in der Störung der Atembewegung, hervorgerufen durch rhythmische Zusammenziehung des Zwerchfells". Lachen, so meint Abramow, schützt vor Kreislaufstörungen. (N. Abramow: Die Gabe des Wortes, St. Petersburg, 1909, S.31)
Diese Art von Zwerchfellstörung sollte jeder so oft wie wie möglich haben, nicht nur zum Schutz vor Kreislaufstörungen, sondern zur Förderung von Geist, Witz und Psyche.
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Kneipenspiele
Beliebte Kneipenspiele sind die Streichholz-Gags: Sie suchen ein "Opfer" am Tisch. Dann nehmen Sie zwei Bleistifte oder Streichhölzer und stellen sie wie ein "T" auf. Dabei halten Sie das Ende des oberen Teilstücks mit Daumen und Zeigefinger. Jetzt fragen Sie Ihr "Opfer", ob es das auch kann. Natürlich, sagt der!. Wenn nun ihr Tischpartner sein "T" aufgebaut hat, fragen Sie ihn, ob alles gut geht? – Natürlich, sagt der wieder. Und dann bitten Ihr Gegenüber, mit dem rechten Fuß etwas auf und ab zu treten. Dann soll er noch leicht den Daumen bewegen. Sie warten noch eine Weile, bis es ihm zu bunt wird und die Frage stellt: "Und, was soll das?" antworten Sie ihm: "So bringt man einem Doofen das Rollerfahren bei!"
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Der Phantom-Zettel
Man nehme einen kleinen Zettel und beschreibe ihn in einer Krickel-Phantasie-Schrift. Zwei Worte im Text sollte man lesen können: "Wichtig!" und "Termin". So ein Phantom-Zettel stiftet im Büro Unruhe.
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Lukullische Desserts und coole Fruchtcocktails
Essen und Trinken im Sommer
Im Sommer ernährt man sich am besten besonders leicht. Vor allen Dingen sollte man auch sehr viel trinken. Dabei nimmt man leider schnell viel zu viel ungesunden Zucker und versteckte Kalorien auf.
Fruchtsaftgetränke sind zum Beispiel alles andere als reiner Fruchtsaft. Zum Teil brauchen darin nur 6% Fruchtsaftanteile enthalten zu sein. Demgegenüber dürfen aber bis zu 20% Zucker, d.h. 200g in einem Liter Getränk, vorkommen, viel mehr als die Frucht selbst oder der daraus gepreßte Saft enthält.
Fast alle in Flaschen, Beuteln, Dosen oder Kartons verkauften Fruchtsäfte, Fruchtsaftgetränke oder Limonaden, inklusive Cola werden aus Konzentraten hergestellt. Irgendwo in einer Abfüllstation, meist weit weg von den Verbrauchern, werden diese dann mit Trinkwasser verdünnt, das häufig aus dem normalen Wasserhahn kommt, und wird anschließend inklusive des Flaschenleergewichts quer durch die Bundesrepublik, bzw. durch ganz Europa gekarrt.
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Trinkwasser aus der Leitung
Vor Jahren waren wir die ersten, die in einer Hobbythek-Sendung Sprudelautomaten vorgestellt haben, mit denen jeder im Nu sein Sprudelwasser selbst herstellen kann. Selbstverständlich haben wir intensiv nachgeforscht, ob unser Trinkwasser dafür auch geeignet ist. Sie können absolut beruhigt sein, es ist viel besser als sein Ruf. Nur ganz wenige ländliche Gebiete in Deutschland haben mit ihrem Trinkwasser Probleme. Wo das der Fall ist, sind die Verbraucher darüber informiert, denn es ist zwingend vorgeschrieben, daß die Bürger über Trinkwasserverunreinigung, z.B. über zu hohe Nitratgehalte, in ihrem Wohngebiet unterrichtet werden.
Selbst in den neuen Bundesländern gilt jetzt auch die äußerst strenge, im Jahre 1990 erneuerte Trinkwasserverordnung. Also lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen, unser Trinkwasser ist in der Regel in Ordnung.
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Die Anwendung der Sprudelautomaten
Die im Handel erhältlichen Geräte arbeiten alle nach einem ähnlichen Prinzip. In eine mit Leitungswasser gefüllte Flasche wird aus einer Patrone über eine Düse Kohlensäure eingeleitet. Durch den Überdruck, der aus der Kohlensäurepatrone entweicht, vermischen sich Wasser und Kohlensäure und gehen eine dauerhafte Verbindung ein. Sie erhalten so ein erfrischendes, sprudelndes Getränk, das Sie mit Frusip ‘s jeder Art ganz nach Geschmack "veredeln" können. Wichtig ist jedoch, daß Sie Frusip ‘s erst nach dem abgeschlossenen "Sprudelvorgang" zugeben, da ansonsten die sehr feine Düse verstopfen kann. Die fertigen Getränke können Sie in den zu den Geräten erhältlichen Flaschen wie ein Fertiggetränk am besten im Kühlschrank aufbewahren.
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Konzentrierte Fruchtbestandteile in Frusip’s
Wir haben die Rezepturen unserer Frusip’s so gestaltet, daß diese Konzentrate sich auch ohne Konservierungsstoffe und Zucker mindestens ein Jahr bis zu zwei und drei Jahre halten. Dabei brauchen sie noch nicht einmal im Kühlschrank gelagert zu werden. Die Fachleute, die uns anfangs dafür überhaupt keine Chance einräumten, haben ganz schön gestaunt.
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Grundrezept zu Herstellung von Frusip’s Getränken
Das Zubereiten der Getränke ist sehr einfach, entweder Sie nehmen stilles Wasser oder Sprudel aus dem Sprudelautomaten und geben bei dem 40fach-Konzentrat 1 bis 1 1/2 Teel. hinein, bei dem 20fach-Konzentrat 2 bis 3 Teel.
Manchen Menschen schmeckt es bereits ohne Süßungsmittel gut. Wenn Sie Ihr Getränk jedoch etwas süß haben möchten, und wir Wert darauf legen, daß in den Frusip’s kein zusätzlicher Zucker enthalten ist, muß auch noch eine gewisse Süßung vorgenommen werden.
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Frusip’s Blutorange, Dosierung 1:20
Blutorange hat eine sehr intensiv rote Farbe und schmeckt etwas herber als die normale Orange.
Frusip’s Bitter Lemon, Dosierung 1:40
Der chininhaltige Sirup enthält den typischen Bittergeschmack, den man an diesem Getränk so schätzt. Es schmeckt offenbar so gut, daß es mittlerweile zu den beliebtesten Sorten der Frusip’s gehört. Wir finden, mit selbstgemachtem Sprudel schmeckt es fast genauso wie das Produkt einer großen Weltmarke, nämlich "Bitter Lemon".
Frusip’s Grapefruit, Dosierung 1:40
Der herbe Grapefruitgeschmack paßt zu Getränken, Sorbets und Cocktails.
Frusip’s Mandarine, Dosierung 1:40
Eine beliebte Geschmacksrichtung, die zu fast allem paßt. In unseren Rezepten haben wir es häufig verwendet. So ganz nebenbei bringt es eine angenehme gelbe Farbe in den Joghurt oder das Eis.
Frusip’s Orange, Dosierung 1:40
Daraus können Sie einfach nur mit selbstgemachtem kohlensäurehaltigen Wasser ein Erfrischungsgetränk herstellen, bei dem sie sogar auf Süßungsmittel völlig verzichten können. Die Einsatzmöglichkeiten sind fast unbegrenzt.
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Frusip’s aus Beeren und anderen roten Früchten
Frusip’s Aronia, Dosierung 1:40
In letzter Zeit ist das Interesse an dieser Art Wildfrucht mit dem botanischen Namen Aronia melanocarpa, auch Schwarze Eberesche genannt, erheblich gestiegen, weil sie auch als altbewährte Heilpflanze gilt. Man kann z.B. damit Bluthochdruck behandeln, aber auch Arteriosklerose und Magenschleimhautentzündungen. Forschungen diesbezüglich kommen vor allen Dingen aus der ehemaligen UDSSR. Da wurde auch festgestellt, daß die sogenannten sekundären Inhaltsstoffe generell Magen- und Darmerkrankungen vorbeugen und sogar bei Drüsenkrankheiten positiv wirken sollen.
Insgesamt scheint aber sicher zu sein, daß sie das Immunsystem generell stärken. Das sind alles Wirkungen, die auch dem Rotwein zugeschrieben werden, bei Aronia aber ohne Alkohol. Klar, daß wir diesen interessanten Extrakt auch in unser Sortiment aufgenommen haben, obwohl die Frucht selbst für den direkten Verzehr nicht geeignet ist. Aber zu Saft ausgepreßt oder als Konzentrat schmeckt sie ausgesprochen gut, etwas säuerlich herb und ein wenig wie Heidelbeeren.
Wir wollen daraus zwar kein Medikament machen, aber in jedem Fall enthält sie auch relativ viel Folsäure und Flavonoide, die ebenso dem Rotwein seine positiven Eigenschaften verleihen.
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Eine besonders gelungene Palette von ganz neuen Frusip’s
Frusip’s Cappuccino, Dosierung 1:40
Eine vorzügliche Geschmacksrichtung, die mit Milch und Sahne kombiniert sehr empfehlenswert ist.
Frusip’s Schokolade, Dosierung 1:20
Mit diesem Frusip’s haben Sie es selbst in der Hand, die besondere Schokoladennote zu geben. Bereiten Sie damit Milchgetränke heiß und kalt, Joghurt, Eiscreme, Kuchen und Torten, Süßigkeiten und Desserts und Schokoladenmousse zu.
Frusip’s Vanille, Dosierung 1:20
Ein Frusip’s, den jeder braucht, weil er in vielen Milchgetränken und Desserts gut schmeckt.
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Frusip’ s, so süß, wie Sie es mögen
Auch hier haben Sie die freie Wahl, Sie können süßen, wie es Ihrem persönlichen Geschmack entspricht. Mit Süßstoff, Ballastsüße HT, Fruchtsüße, Honig, oder, wenn auch nicht so gesund, mit Zucker. Man kann den Frusip’ s hierdurch sozusagen eine persönliche Note verleihen. Wer seine Getränke besonders kalorienarm halten will, sollte Süßstoff verwenden. Dazu empfiehlt die Hobbythek eine Süßstoffmischung, die einen besonders natürlichen Geschmack aufweist: Lightsüß HT. Die Süßung mit Süßstoff ist die kalorienärmste und zahnschonenste Lösung.
Ab jetzt gibt es aber eine noch gesündere Lösung, die Verwendung von Ballastsüße HT, die wir Ihnen als ausgesprochene Neuheit vorstellen. Es handelt sich hierbei wieder einmal um eine spezielle Hobbythek-Kreation: Sie besteht aus sehr gesunden löslichen Ballaststoffen und Süßstoff, ist äußerst kalorienarm und rundet außerdem auch noch den Geschmack der Getränke ab.
Ebenfalls empfehlenswert ist unsere Fruchtsüße, die nur aus Früchten gewonnen wird und natürliche Zuckerarten enthält.
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Frusip’s – Ideal für Diabetiker
Diabetiker, die einer strengen Diät unterliegen, müssen von jedem Nahrungsmittel zunächst einmal die sogenannten BE=Broteinheiten berechnen um festzustellen, ob Sie überhaupt und wieviel davon essen können. Das ist notwendig, damit sie ihre täglich zulässigen Kohlenhydratmengen nicht überschreiten. Wir meinen, daß gerade für Diabetiker verdünnte Frusip’s mit Süßstoff ein ideale Getränke sind. Die entsprechenden Broteinheiten sind auf jeder Frusip’s Flasche deklariert.
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Joghurtdesserts
Auch Joghurts sind tolle Desserts. Die darin enthaltenen Milchsäurebakterien unterstützen die Verdauung und sind äußerst gesund, insbesondere wenn man die neu gezüchteten Bakterien zur Joghurt-Herstellung benutzt. Diese überwinden sehr gut die Magenschranke, siedeln sich im Darm an und verbessern dadurch die Darmflora. Solche Joghurts selbst herzustellen, ist kein Problem und äußerst preiswert, denn aus einem normalen Joghurtbecher kann man mindestens 5 bis 10 Liter Joghurt selbst herstellen, man braucht dazu nur eine Joghurtmaschine, relativ preiswert ist. Aber das haben wir ja schon einmal geschildert.
Wichtig ist unter dem Thema "Dessert", daß Sie zur Aromatisierung sehr gut unsere Frusip’s oder auch unsere löslichen Ballastsüßen verwenden können. Pro 200ml Joghurt, also einem Glas – geben Sie vom 1:40 Konzentrat 2 Teelöffel und vom 1:20 Konzentrat 4 Teelöffel Frusip’s hinein. Und – je nachdem wie süß Sie ihn haben wollen – 1 bis 2 Teelöffel unserer Frucht- oder Ballastsüße.
Kurz umrühren, und fertig ist ein delikater Joghurt, den Sie natürlich auch noch mit Früchten – frisch, eingemacht oder tiefgefroren – versetzen können.
Marzipanjoghurt mit Mohn
150g Joghurt
1 TL Ballastsüße HT
1 EL Quark
1 TL Frusip`s Marzipan
1-2 TL Mohnsamen
Alle Zutaten mit dem Joghurt gut verrühren.
Erdbeer-Sahnejoghurt
150g Sahnejoghurt
1 TL Ballastsüße HT
1 EL Quark
2-3 TL Frusip`s Erdbeere
3-4 Erdbeeren, klein geschnitten
Bananen-Guanabana-Joghurt
150g Joghurt
1 TL Inulin 90 HT (3g)
1 TL Frusip`s Guanabana
1-2 TL Fruchtsüße HT
1/2 Banane, klein geschnitten
1 TL gehackte Nüsse
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Es geht um die Wurst
Die Hobbythek hat mit diesem Thema eine Tradition aufgegriffen, die noch im vorigen Jahrhundert in das Repertoire jeder Küche gehörte, etwa wie heute das Backen. Für die folgenden Rezepte brauchen Sie keinen besonderen Aufwand. Sie finden alles in Ihrer Küche. Das, was Sie an Spezialgeräten benötigen, ist ein Fleischwolf und ein Küchen- und Einmachthermometer.
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Leberwurst – selbstgemacht
Die Leberwurst gehört mit zu den ältesten Wurstsorten. Es muß schon einen Grund haben, daß sie auch heute noch gerne gegessen wird. Spitzenqualitäten enthalten ca. 25 bis 30% Leber und außerdem noch Fleisch und Fett. Einfache Leberwurst hat nur noch einen Lebergehalt von 10 bis 15 %, und außer Fleisch und Fett noch Innereien, Schwarten und Speck.
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Leberwurst-Grundrezept
Berechnet für ein Kilo Wurstmasse
400g Schweineleber (ggf. 250-500g, wenn Sie das Rezept variieren wollen; entspricht einem Leberanteil von 25 bis 50%)
600g frischer Schweinebauch, ohne Knochen und Schwarte (ggf. 750 – 500g)
1große Zwiebel
Schweineschmalz zum Andünsten
1 TL weißer Pfeffer
1 TL Muskat
3 TL Majoran
1-2 TL Salz
Schweinedarm für die Leberwurst
Pökelsalz
Bevor Sie die Wurstmasse herstellen, sollten Sie die Schweinedärme durchspülen. Sie sind nämlich durch Einsalzen haltbar gemacht worden. Im Kühlschrank halten sie sich bis zu zwei Jahren. Sie bekommen solche Därme zum Beispiel in Fachgeschäften für Metzgereibedarf, die fast immer in der Nähe eines Schlachthofes zu finden sind.
Legen Sie die Därme ca. 5 Std. in eine Schale mit Wasser. Zu Beginn und am Ende der Prozedur sollte der Darm unter fließendem Wasser gründlich gereinigt und durchgespült werden. Damit kann man auch das Wässern verkürzen, wenn es schneller gehen muß.
In der Zwischenzeit sollte das Fleisch gepökelt werden. Pökeln war ursprünglich eine Methode der Fleischkonservierung. Heute hat es diese Funktion fast völlig verloren. Der Metzger pökelt nur noch, um das Fleisch auch im gekochten Zustand schön rosig aussehen zu lassen. Wirksubstanz in diesem Spezialsalz ist Natriumnitrit, das nur zu 0,5% unter normales Kochsalz gemengt wird, weil Nitrit ein umstrittener Stoff ist, dem in hohen Konzentrationen krebserregende Eigenschaften zugeschrieben werden. In geringen Mengen halten es Lebensmittelchemiker für harmlos. Wenn sie ihre Wurst zu Hause herstellen, können Sie sich entscheiden: pökeln oder nicht pökeln.
Das Pökeln an sich ist sehr einfach: Sie legen das Fleisch etwa einen Tag in eine Pökellake, die Sie selbst anrühren können.
1 l Wasser
100g Pökelsalz
Ist das Fleisch lange genug in der Pökellake durchgezogen, holen Sie es heraus, und spülen es unter fließendem Wasser ab. Dann würfelt man den Schweinebauch, so daß die Stücke nachher gut in den Fleischwolf passen. Das Bauchfleisch gibt man in so viel kochendes Wasser, daß es gut bedeckt ist, und läßt es ca. 1 bis 1,5 Stunden weichkochen.
In dieser Zeit wird die rohe Leber ebenfalls in Stücke geschnitten. Die Zwiebel schneidet man in Scheiben und dünstet sie mit Schweinemalz in der Pfanne. Dann kommen die Gewürze hinzu.
Ist der Schweinebauch fast gar, gibt man die Leberstücke dazu, und brüht sie höchstens 5 Minuten lang mit. Anschließend holt man Fleisch- und Leberstücke mit einem Schaumlöffel aus dem Topf, legt sie in eine Schüssel, gibt gedünstete Zwiebeln und Gewürze dazu und vermischt alles miteinander. Die Fleischstücke dreht man sofort durch die feinste Lochscheibe des Fleischwolfes. Eine besonders feine Masse bekommt man in einem Universal-Zerkleinerer.
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Die Wurstmasse kommt in den Darm
Der noch möglichst warme Wurstteig wird in Därme gefüllt. Die Masse sollte wenigsten noch eine Temperatur von 30°C haben, sonst läßt sie sich nicht mehr gut verarbeiten. Dazu schrauben Sie den Wurstfülltrichter an den Fleischwolf und ziehen anschließend den gewässerten Darm über die Spitze des Trichters. Die fertige Wurstmasse gibt man in den Wolf und dreht so lange, bis sie durch den Trichter gelangt ist. Dabei sollten Sie aufpassen, daß sich im Darm keine Luftblasen bilden. Anschließend bindet man das Ende des Darms mit einer Schnur zusammen und beginnt mit der Füllung der Wurst. Damit die Wurst nicht zu lang wird, können Sie den Darm zwischendurch mit einer Schur abbinden. Sollten beim Füllen Blasen entstehen, werden diese mit einer dünnen Nadel aufgestochen.
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Leberwurst pasteurisieren
Anschließend gibt man die Wurst in den Topf mit der Fleischbrühe zurück. Dabei stellt man das Thermometer in den Topf und achtet genau darauf, daß eine Temperatur von mindestens 75°C erreicht wird. Steigt die Temperatur höher, platzt der Darm. Nach ca. 1 bis 1,5 Stunden ist die Wurst fertig. Sie wird aus der Brühe geholt und für ca. 10 Minuten ins kalte Wasser gelegt.
Die etwas mühevolle Arbeit des Darmfüllens können Sie auch umgehen, wenn Sie die Wurstmasse in Gläsern einkochen.
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Leberwurstarten a la Hobbythek
Kräuterleberwurst
In die Wurstmasse mischen Sie möglichst viele frische Kräuter, zum Beispiel: Petersilie, Schnittlauch, Zwiebeln, Knoblauch, Porree.
Pfefferleberwurst
Fügen Sie auf ca. 1Kg Wurstmasse 20 bis 30g grünen Pfeffer. Den Pfeffer sollten Sie erst hinzugeben, wenn die Masse bereits durchgedreht wurde.
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Die Ardenner Pastete
500g mageres Schweinefleisch
500g frischen durchwachsenen Schweinebauch ohne Knochen und Schwarte
250g Schweineleber
125g geräucherten, gewürfelten Schinkenspeck
100g Zwiebeln
3-4 Eier
4 cl Cognac (2 Schnapsgläser)
10cl Madeira
2Tl weißen Pfeffer
20g grünen Pfeffer
Wer möchte, läßt die Leber weg und verdoppelt die Schinkenmenge. Das rohe Fleisch sollte auch hier nach Möglichkeit gepökelt werden. Die rosa Farbe der fertigen Pastete sieht im Anschnitt appetitlicher aus.
Nach dem Pökeln wird das Fleisch gründlich gewässert. Die Zwiebeln werden in Scheiben geschnitten und in Schweinemalz angebraten. Die Leber muß, das Fleisch sollte von ihren inneren Sehnen befreit werden. Dann Zwiebeln und Leber leicht anbraten, danach Schweinefleisch, Schweinebauch, Zwiebeln und Leber durch die grobe Scheibe des Fleischwolfes drehen. Zum besseren Binden dieser Masse kommen rohe Eier hinzu. Cognac und Madeira mischen und mit den Gewürzen unter die Masse rühren.
Diese Masse und den gewürfelten Schinkenspeck gibt man anschließend schichtweise in eine gefettete Pastetenform, schiebt die Form in den Backofen und läßt sie ca. 1 Stunde bei 190 bis 200°C backen. Während des Backens bildet sich etwas Fleischsaft, den man nach dem Ende der Backzeit in ein Gefäß abschüttet und aufhebt für das Aspik.
Die Pastete läßt man etwas abkühlen und stellt sie zum völligen Erkalten in den Kühlschrank. Sie läßt sich jetzt schon als eine Art pikanter Fleischkäse essen, als Pastete sollte sie aber noch dekoriert werden.
Bei den Dekorationselementen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Lorbeerblätter, Cornichons, Paprika, Senfkörner, Kapern, Maiskörner, Früchte, frisches Obst usw.
Das alles wird überzogen mit Aspik.
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Aspikerherstellung
20 g Aspikpulver oder entspr.Gelatine
200 g kaltes Wasser
300 g Fleischsaft und herber Wein (weiß oder rot)
Das Pulver übergießt man mit Wasser und läßt es etwa 10 Minuten aufquellen. Der abgegossene Fleischsaft muß nun so kalt sein, daß das obenauf schwimmende Fett erstarrt ist und sich abschöpfen läßt. Dieser fettfreie Fleischsaft wird anschließend mit herbem Wein auf insgesamt 300g aufgefüllt und im Wasserbad auf 80 Grad C erhitzt. Die angegebene Temperatur sollte bei der Aspikherstellung auf jeden Fall beachtet werden.
Den heißen Aspik läßt man auf 30 Grad C abkühlen und gießt ihn zu 2/3 über die Pastete, den Rest erst kurz vor dem Erstarren. Eine solche fertige Pastete ist eine wahre Augenweide. Guten Appetit.
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Bücher zur Sendung
Essig & Öl
Fruchtig frisch mit Frusip’s
Darm & Po, gesunde Pflege von innen und außen
Impressum
Text: Björn Haubrok und Jean Pütz
Satz: Christel Bora und Vladimir Rydl
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